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Nachrichten

Wie Kneipp in der Krise helfen kann

Info vom Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte

Die Corona-Krise stellt unsere Uhren neu und die Gesundheit über alles, auch über wirtschaftliche Aspekte. Unser Zuhause wird zum wahrhaften Rückzugsraum, der Spruch „My home is my castle“ gewinnt brandaktuelle Bedeutung. Leider müssen wir die Zugbrücke zu den meisten Sozialkontakten zeitweilig hochziehen. Als „Wagenburg-Effekt“ hat aber ebenfalls unser Körper in der menschlichen Entwicklung ein Abwehrarsenal gegen Attacken ausgebildet. Dazu gehört auch das uns angeborene, unspezifische Immunsystem und es hat das Zeug dazu, gegen Corona als neuem, noch unbekannten Angreifer trotzen zu helfen.

Und wie können wir jetzt unsere Immunabwehr mit Kneipp am besten auf Touren bringen?
Etwa mit Kneipp-Wasseranwendungen zu Hause, wie einem kalten kneippschen Knieguss. Sein Kältereiz dauert morgens in der Duschtasse oder Badewanne ca. 30 Sekunden und „beschäftigt“ den Körper stundenlang. Die Nerven reagieren mit „Kalt!-Alarm“, das Herz-Kreislauf-System verengt sofort zum Schutz vor Ort die Gefäße, um die Körperkerntemperatur zu bewahren. In Erkenntnis, dass ja nur ein kleiner Teil des Körpers kalt wird, lenkt der schützende Körper unmittelbar danach punktgenau mehr Blut in diese Region, was die Haut gut durchblutet und wohltuend erwärmt. Der Knieguss fördert zudem die Durchblutung der Rachenschleimhaut – ein „Angriffspunkt“ des Corona-Virus – und wirkt vegetativ ausgleichend. Wissenschaftlich bewiesen ist neben diesem unmittelbaren Effekt, dass tägliche Kneippanwendungen positive Langzeitwirkung auf die Immunkraft haben, etwa auch die Wechselduschen und das kalte Wasser des Gesichtsgusses, das die Haut erfrischt und strafft wie ein Schönheitselixier!

Können wir auch die anderen Säulen des Kneipp-Programms zuhause sinnvoll einsetzen?
Kneipps Ernährungstipps sind schlicht und maßvoll, im besten Wortsinne vollwertig. Sie zielen auf „volle Körner“, pflanzliche Produkte, weniger Fettes, Süßes, Salziges, Alkoholisches, nur Natürliches, nichts Künstliches, frische, gerne regionale Kost! Seine Kräuterkraft münzt Kneipp um in mannigfaltigen Teezubereitungen, Salben, Bade- und Duschzusätzen (gibt es alles immer noch im Supermarkt, wie auch das aufgeführte Essbare), Wickeln mit Kräuterzusätzen... Und ist nicht gerade jetzt die Zeit, einen Salat mit frischen Löwenzahnblättern zuzubereiten? Nach Kneipp bewegt man sich zuhause mit Gymnastik (z. B. aktives Wachwerden: im Bett ein paar Minuten „Radfahren“) und Tanzen, in der immer noch erreichbaren Natur z. B. mit Joggen oder Spazierengehen, kurz - alles in Maßen, alles, was Spaß macht und Körper wie Seele gut tut! Zum Erreichen der inneren Balance nach Kneipp hilft uns jetzt die „verordnete“ Zeit der Ruhe, Muße, Entspannung und Besinnung. Dazu gehört auch, dankbar sein zu können: für mitmenschliche Solidarität und Zuwendung, unser gutes Gesundheitssystem, für die aufopfernde Arbeit der Menschen in der Pflege, in Krankenhäusern, Apotheken, im Lebensmittelhandel, für die wunderbare und wasserreiche Natur! Also: bauen Sie die lohnenswerte Kneipp-Philosophie gerade jetzt und für immer in Ihren Lebensalltag ein und bleiben Sie gesund und gespannt auf das nächste Mal an dieser Stelle, wenn es dann darum geht, wie uns Kneipp in seinen Heilbädern und Kurorten nach der Krise weiterhelfen kann und soll!

Wir danken allen Kneipp-Freundinnen und Freunden und den Bloggerinnen und Bloggern der Kneipp PremiumClass für ihre Anregungen zu diesem Text!

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