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Désirée Nick, gefeierte Entertainerin und gefragte Schauspielerin, gehört zum Feinsten und Gemeinsten, was deutsche Bühnen und Bildschirme zu bieten haben. Auch als Buchautorin ist sie sehr erfolgreich. „Gibt es ein Leben nach vierzig?“ und konsequent nachfolgend „Gibt es ein Leben nach fünfzig?“ standen viele Wochen auf der Bestsellerliste ebenso wie „Eva go home“ und „Was unsere Mütter uns verschwiegen haben“.Charmant und bissig, kess und liebevoll setzt sich die Großstadtlady in den vermeintlichen Domänen der Männer durch. Denn auf viele Mannsbilder ist die moderne Frau nicht mehr angewiesen. Aber will sie deshalb auf den wahren Kerl im Leben gleich ganz verzichten? Nein! Sie muss sich nur gegen ihn behaupten!
Gnadenlos frech und umwerfend komisch gibt „La Nick“ Episoden aus dem Schaukasten des Lebens zum Besten.

Samstag den 10. Oktober 2020, 19:00 Uhr, Festsaal im Kurhaus

Gunter Böhnke hat sein Leben wie im Schlaf verbracht, denn er leidet an Narkolepsie. Doch diese Schlafkrankheit hat ihn nicht davon abgehalten, eine traumhafte Karriere als Kabarettist, Autor und Übersetzter hinzulegen. Der bekennende Leipziger Gunter Böhnke kommt aus Dresden und hat einen ostpreußischen Migrationshintergrund. Achtsamkeit und Nachhaltigkeit bestimmen sein Leben. Er achtet darauf, dass er den Nachmittagsschlaf hält. Sonst gerät sein Leben aus den Fugen. Denn Gunter Böhnke leidet an Narkolepsie. Er schläft auf dem Motorrad ein, wird im Tiefschlaf aus einer Klamm in der Sächsischen Schweiz geborgen, hat die Hälfte der Schulzeit verpennt und die meisten Vorlesungen an der Uni verschlafen. Als Kabarettist auf der Bühne aber war und ist er immer hellwach. Gunter Böhnke liest aus seinem neuen Buch: "Das mach ich doch im Schlaf."

Freitag den 9. Oktober, 19:00 Uhr, Festsaal im Kurhaus

Friedrich Schorlemmer: Wo ist meine Heimat, wo ist mein Zuhaus? Wo ich verstanden werde und wo ich verstehe. Wo ich verwurzelt und verpflichtet bin. Wo ich hinein- und wo ich hinausgewachsen bin. Der Theologe und Publizist Schorlemmer erzählt von sich und einem Land, das es ihm nicht leicht gemacht, darin heimisch zu werden. Er porträtiert Menschen, die ihm viel bedeuten, und reflektiert Hoffnungen und Schmerzen der Jahre 1968 und 1989. Vehement wendet er sich gegen interessegeleitete Vergangenheitspolitik, die Gegenwartskritik unterlässt, wie gegen verlogene Verklärung, die alles Gegenwärtige bemäkelt. Sich der Wirklichkeit mutig zu stellen, bei sich selbst anzukommen und über sich hinauszuwachsen, sieht er als Aufgabe an – als ein beglückendes Zusammenspiel.

Donnerstag 8. Oktober 2020, 19:00 Uhr, Kurhaus Festsaal

Johannes Heine und Martina Rellin, Raus aus dem Hamsterrad! Ein besonderes Pärchen vermittelt Mut und Zuversicht: Dachdeckermeister Johannes Heine und Bestseller-Autorin Martina Rellin (Ex-Chefredakteurin der Zeitschrift Das Magazin)
„Kann ich mit meinem Tagebuch anderen Menschen Mut machen?” Mit dieser Frage setzte Dachdeckermeister Johannes Heine aus Grimma ungeahnt eine Kettenreaktion in Gang, denn die überraschende Antwort der Expertin lautete: „Ja.” Und Martina Rellin muss es wissen, sie ist Ex-Chefredakteurin der ostdeutschen Kult-Zeitschrift Das Magazin und eroberte mit ihren Büchern wie „Klar bin ich eine Ost-Frau!” oder „Ich habe einen Liebhaber” die Spiegel-Bestseller-Liste. Gemeinsam veröffentlichten Heine und Rellin das 380-Seiten-Buch „Ein Mann steigt seinem Krebs aufs Dach. Das Mutmach-Tagebuch”.

Mittwoch 7. Oktober 2020, 19:00 Uhr, Kurhaus Festsaal

Jürgen Klammer, in dem Buch "Beim Barte des Proleten - Geschichten aus dem Kabarett-Theater Distel“ in den Zeiten von Walter Ulbricht, Erich Honecker und Helmut Kohl werden mehr als fünfzig reich illustrierte Hintergrundgeschichten über das politisch-satirische Kabarett in der DDR im Zeitraum von 1953 bis 1999 erzählt. Der Chronist recherchierte mehr als zehn Jahre in den Archiven und sprach mit nahezu allen der noch lebenden Schauspieler aus den ersten Jahrzehnten des ältesten Kabaretts in der DDR. Der Autor erläutert die Funktion von Satire in einer Diktatur und veranschaulicht dies mit ausgewählten Film- und Ton-Beispielen. Die Original-Aufnahmen von Texten und Liedern ermöglichen einen nachhaltigen Eindruck von der für die DDR so typischen „Satire zwischen den Zeilen“.

Dienstag 6. Oktober 2020, 19:00 Uhr, Kurhaus Festsaal

Felix Saul, Mitautor, neben Monika und Klaus Linke, des Buches „Bad Schmiedeberg Von Anfang an“ liest interessante Passagen aus der Stadtgeschichte von Bad Schmiedeberg, beginnend von Anfang an bis in die heutige Zeit. Smedeberg nennen die eingewanderten Flamen die Siedlung, die um 1150 aus dem Nichts entsteht. In Flandern gibt es kein Smedeberg, auch keinen Flecken, der so ähnlich heißt und dessen Name die Flamen in die neue Heimat als Erinnerung hätten mitbringen können. Folglich kommt nur der Anführer, der Lokator Smed, als Namensgeber der künftigen Gemeinde in Betracht. Vielleicht ist er Schmied, vielleicht heißt er so. Es ist die Siedlung des Smed. Die Hügel ringsum – für die Flamen aus den Niederungen der Nordseeküste sind es natürlich schon Berge – runden den Namen ab. Smedeberg.

Montag 5. Oktober 2020, 19:00 Uhr, Kurhaus Festsaal